Die Laricciokiefer Der Arbutus
Wer hat noch nie von der üppigen Vegetation Korsikas gehört? Sie bietet mehr als 2000 Spezies, von denen laut Botanikern 78 bis 81 nur dort vorkommen.
Die große Anzahl der Arten, die die Natur so wunderbar mit den Höhenlagen und der Bodenbeschaffenheit kombiniert, bietet für jeden traumhafte Szenerien: ob man nun aus Afrika, Italien, Spanien, Griechenland, Asien oder dem exotischen Amerika kommt.
Aber keines dieser Länder, egal wie weit entfernt sie auch sein mögen, bietet eine so harmonische Mischung von Gerüchen, Farben, Abstufungen, Formen und Dichten wie die korsische Macchia. die "cistes", "lentisques", Arbutus, Moos, Ginster, Heide und Steineichen vermischt und hier und da noch Platz läßt für einige Nutzpflanzen, die im 15. Jahrhundert von den Genuesen eingeführt wurden: Weinstöcke, Feigen- ,Oliven- und Kastanienbäume. Die Kastanie war für lange Zeit der "Brotfruchtbaum" für viele Dörfer und gleichzeitig auch der "Herr" der Region von Castagniccia, die ihren Namen im 16. Jahrhundert von diesem Baum übernahm.
Der ernste, dichte, fröhliche oder unbeständige Wald aus
Buchen, Kastanien, Laricciokiefern oder duftenden Erlen ist
oftmals der Wächter - unterstützt von den Männern die sich
hier engagieren - des wunderschönen
PARC NATUREL REGIONAL
und der drei Küstengebiete die als Naturreservate eingestuft
werden:
Scandola, die Cerbicales
Inseln und die Lavezzi Inseln
- mit einer sehr reichen Faune, die auch seltenen Arten
beheimatet. Um nur ein Beispiel zu nennen: der geheimnisvolle
Kleiber der, außer in China und Canada nur auf Korsika
vorkommt.
Der Wald von Aitone [Foto Desjobert]
Eine Welt in der jeder, Wanderer, Spaziergänger oder
Entdecker seine Neugierde oder Leidenschaft befriedigen kann.
Die korsische Natur bietet außerdem:
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