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Als lebendiges Symbol der Tradition ersetzt sie die einfache, zu eng gewordene Kirche. Gegen 1852 begonnen, wurde sie jedoch erst 20 Jahre später fertiggestellt.
Die Gläubigen arbeiteten alle daran, jeden Sonntag nach dem Gottesdienst bis zum Einbruch der Dunkelheit.

Wie in jedem orientalischen Tempel, ist der Kirchenchor vom Hauptschiff durch eine Ikonastase - oder Holzwand mit heiligen Bildern - getrennt.carg_d20.jpg (23226 octets)

Diese lkonastase, die zunächst für das Kloster Grotta-Ferrata (in der Nähe von Rom) bestimmt war, ist ein Geschenk der "Congregation de Ia Propagande" an die griechische Kolonie. Sie stammt aus dem Jahre 1886.

Von den beiden Nebenkapellen ist die Rechte der "PANAGHIA" oder "Toute Sainte", Schutzheilige der Ordensschwestern der Heiligen Jungfrau Maria, und die Linke dem Heiligen Spiridion, Schutzheiliger der gleichnamigen Ordensbruderschaft geweiht. Dieser Gemeinde gehören alle gebürtigen Griechen sowie 1/3 der römisch-katholischen Bevölkerung an.

4 Ikonen Sind 1676 aus Griechenland mitgebracht worden:
1 - Die byzantinische Ikone der Jungfrau Maria mit dem Jesuskind, und - ganz unten - dem hl. Spiridion und dem hl. Nikolaus ; Sie dürfte aus dem 12. oder 13. Jahrhundert stammen. Man trägt sie mit großem Pomp bei allen Prozessionen.
2 - Die 3 Kirchenlehrer: der hl. Basilius, Gregor von Nazianz und Johannes Chrysostomus.
3 - Johannes der Täufer mit Engelsflügeln.
4 -
Das Epitaph, ein Gemälde auf beidseitig geschnitztem Holz, das die Grablegung Christi darstellt : man sieht die Junfrau Maria, Nicodemus und Joseph von Arimathia

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Die Gottesdienste und Feiern folgen fast vollständig dem Ritus von Athen und Konstantinopel, genau wie es in den griechisch-katholischen Gemeinden von Paris, Lyon und Marseille üblich ist.

Altgriechisch ist noch immer die Sprache der Liturgie, während das gesprochene Neugriechisch mehr und mehr aus der Unterhaltung verschwindet.
Ein Gebetbuch, das den Originaltext in lateinischer Schrift - mit der danebenstehenden französischen Übersetzung - enthält, erleichtert den Gläubigen die Gebete zu lesen und zu verstehen.

Die beiden wichtigsten und ausgeprägten Feiertage sind :
- Ostermontag, mit der Segnung der Felder
- und der Namenstag des hl. Spiridion, Schutzheiliger von Cargèse, der am 12. Dezember gefeiert wird.

Die Taufe wird wie im Orient durch 3maliges Eintauchen vorgenommen.carg_d17.jpg (38075 octets)
Der Priester firmt den Täufling und gibt ihm die Kommunion durch Darreichung eines Löffels Wein.

Das heilige Abendmahl wird den Gläubigen durch die beiden Sakramente Brot und Wein dargereicht.
Bei der Trauung trägt das Brautpaar Kronen, die Braut eine Krone aus Weinblättern, der Bräutigam eine aus Olivenzweigen.
Cargèse zählt ca. 300 Gläubigen der griechischen Rituale

Crédit Photos Office de Tourisme de Cargèse

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