Piana ...
Die Calanches [Foto Desjobert ]
Ich befinde mich in den Calanches von Piana, die Guy de Maupassant so sch�n beschrieb:
"Fassungslos stand ich vor diesen erstaunlichen Felsen aus rosa Granit, vierhundert Meter hoch, befremdlich, gequ�lt, zerfressen von der Zeit, blutig im letzten Feuer der D�mmerung still und nahm jede Einzelheit in mich auf, wie ein M�rchenwesen aus einem Feenvolk, versteinert von einer �bernat�lichen Macht."
[...]Es gibt einige Orte an denen selbst der �berzeugteste Rationalist angesichts der geheimnisvollen Naturschauspiele ins Zweifeln ger�t. Die Geographie liefert eine Erkl�rung f�r dieses versteinerte Unwetter.
Die Legende erz�hlt von ihrer Entstehung :
Satan, gefallener Engel, verliebte sich in eine Sch�ferin.
Er beobachtete sie wochenlang vom Grund der H�lle aus und verliebte sich jeden Tag mehr
in sie.
Eines Morgens stieg er zur Erde hinab und versuchte die Sch�ne zu erobern.
Aber anstatt dem Herrn der Dunkelheit nachzugeben, beschimpfte ihn die junge Frau, schlug
ihn und rief ihren Mann. Letzterer kam und geriet in Rage. Er bewaffnete sich mit einem
Eichenkn�ppel und verpr�gelte den armen Teufel der mit eingeklemmtem Schwanz fliehen
mu�te. Er versuchte nicht einmal den Mann und seine Frau zu t�ten.
Nicht ganz! Das w�re zu einfach gewesen.
Er beschlo� diesen Ort unbewohnbar zu machen.
Dann schlug, spaltete, zerbrach, dr�ckte und warf - kurz, er stellte den Felsen mit einem deutlich erkennbaren k�nstlerischen Anliegen auf den Kopf: die alten Korsen beteuern, da� man mit ein wenig Phantasie den Sch�fer, die Sch�ferin und ihren Hund in den bizarren Felsformationen erkennen kann.
Der heilige Sankt Martin kam hier vorbei und beschlo� diese Klippen zu segnen. Er erkannte, das er die Wildheit nicht von dort vertreiben konnte und rief eine Welle die den Fels umsp�len sollte.
So wurde der Golf von Porto geboren.
Auszug aus Terres de Corse Gabriel-Xavier Culioli
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